Thema
MusicCreator/Live-Mixer/-Rekorder

Die Revolution in Sachen PC-Live Jam/MusicMaker

-> Highlights
->  Systemanforderungen
->  Anleitung für Mix-Sets
->  Technische Spezifikationen
->  Template

Es gibt sie jetzt schon etwas länger,  die Live-Mixer auf dem PC. Ohne irgendwelche Notenkenntnisse 
können Musik-Mixe automatisch live generiert und auch recorded werden. Im Folgenden wird die Software 
(Engine) vorgestellt und deren Parametrisierung. Es handelt sich hier um einen reinen 'Wave-Mixer'. Ist ja schon 
mal toll, denn heutige Mixer arbeiten meist nur noch mit MP3's oder OGG's etc. 
Eine neuere Demo-Version kann kostenlos herunter geladen werden -> GrooveMaker (IK-Multimedia Italien). 
Die neue Engine ist allerdings nicht mehr so intuitiv, hat aber trotzdem ihre Vorteile. 
Sollte jemand genau diese DJ-Station wollen, kann sie hier downloaden (~350MB). Es ist ne ISO-CD Datei. Also die gedownloadete Datei zuerst entpacken (RAR-Archiv) und dann eventuell auf eine CD brennen oder das Image öffnen mit einem geeigneten Tool und installieren. Dann gibt's noch die Zusatz-CD Sound Styles (~300MB). Diese genauso wie die erste handeln. 

Wer die Engine besitzt, kann unterhalb den Bildern eine Anleitung sowie auch weitere technische 
Informationen nachlesen, um eigene Kreationen zu poroduzieren. Dies ist besonders für DJ's interessant, 
welche ihre Musiktitel z. Bsp. live zusätzlich mit individuellen Sound-Komponenten (Samples wie z. Bsp. Effekte, 
Geräusche, Voices, Klänge etc.) ergänzt abspielen möchten. 

Ich habe bewusst diese Engine genommen, da sie meiner Meinung nach immer noch die Beste ist. Bedienung, 
Komfort, Möglichkeiten, Sound-Qualität, etc. überzeugen makellos. Viele mögen jetzt meinen 'naja, diese Engine 
vom Jahr 2000 ist doch sicherlich in die Tage gekommen' stimmt schon mal nicht. Verglichen mit dem Lernaufwand 
etc. ist sie eben nach wie vor Spitze. Eine Klasse für sich ist dabei auch die Möglichkeit, eigene Musik-Komponenten 
einfliessen zu lassen. Diese können mit wenig Aufwand und einigen Musik-Kenntnissen realisiert werden.  

Bild der Engine


Bild des DJ-Bereichs

Highlights

- Virtuelle DJ's, die selbst Scheiben etc. auflegen, sowie diese dann auch live mixen
- DJ's anlernen und speichern unter beliebigem Namen/Profil
- Jederzeit aktiv ins Geschehen eingreifen, sei dies mit zumischen von zusätzlichen Sound- oder 
   Effekt-Komponenten oder durch varieren irgendwelche Klang-Effekte über einzelne Samples oder alle
- Unbegrenzte Musicstyles für virtuelle DJ's definierbar
- Alle Verarbeitungen und Ausgaben in Echtzeit HiFi/44 Khz 16-Bit Stereo Qualität
- Sample basierende Inputs (*.WAV-Files)

Steuerungsmöglichkeiten:

- Über einzelne Samples/Segmente oder mehrere; Delay, Compressor, Tone, Loudness, Distortion, Pitching, 
- Cut Off, Resonance, Volume, Pan, Solo Mute und Lock
- Über alle Samples (Master-Record/Segmente 1 bis 12); Speed, Pan, Volume, Percussive, Melodic und Elements 
- Über DJ; alle Filter (s. Bild) über Timeline frei zeichenbar, Musicstyle, Elementstyle, Tempostyle, 
   Effectstyle, Duration, Speed (BPM), Pan und Volume
- Shake Mix; aktuell laufender Mix wird neu zusammengestellt (wechsel von max. 8 zufällig ausgewählten Samples)
- Alle 12 Segmente sind zu 100% automatisch mixfähig
- Bis zu 8 Samples/Segmente können von einem virtuellen DJ automatisch belegt und gesteuert werden
- Aus 8 Styles zu je 9 (Voice=7) Samples oder aus beliebigen eigenen können Samples ausgewählt 
  und während Mix gewechselt/zu- oder weg-gemischt werden
- Aus 8 Records/Scheiben können  Basis-Styles ausgewählt und während Mix gewechselt 
  werden
- Live-Import eigener Samples (ohne Recording)
- In wenigen Minuten ein Profi DJ
- Mix-Export verlustfrei nach *.WAV-Datei
- Speicherung eines Mixes (Record)
- Undo/Redo Funktion

Systemanforderungen

- Min. Pentium III-500 Mhz oder AMD-Athlon 650
- WINDOWS 95b, 98, 98SE, NT 4, 2000, ME, XP, Vista, 7
- 512 MB RAM-PC133, 512 MB DDR-RAM empfohlen
- 'Virtuellen Speicher deaktivieren' empfohlen (verhindert Knack-Geräusche)
- Hi-Color Grafikkarte mit min. 800x600 Auflösung
- 16-Bit Soundkarte (44 khz), min. SoundBlaster 5.1 empfohlen
- Min. DMA-Festplatte

Anleitung zur Erstellung von Mix-Sets

1)
Unter dem Programm-Verzeichnis der Engine, 'GMS', 'GMS44' ein 'GMS'-File auf den 
neuen Namen (Mix) kopieren. Auf die BPM-Zahl achten beim Auswählen eines 'GMS'-File 
für die Kopie, da später die Samples auf diese PBM-Zahl eingestellt (Time-Stretch) werden 
müssen. Am besten ein 'GMS'-File daraus wählen, das den verwendeten Samples am nächsten kommt. 
Später kann dann bei den Einstellungen eines DJ's in der Engine die BPM-Zahl verändert werden 
und auch unter einem neuen DJ gespeichert werden.

2)
Im Programm-Verzeichnis der Engine, 'SONG', 'SONG44' ein neues Verzeichnis mit Namen des 
unter 1) angelegten neuen 'GMS'-Files (ohne Extension) erstellen.

3)
Alle 'WAVE'-Files aus dem Original-'SONG44'-Verzeichnis (das Verzeichnis, woher die Kopie kommt) 
in das neue 'SONG44'-Verzeichnis kopieren.

4)
Die für den neuen Mix verwendeten Samples zusammenstellen und in ein beliebiges Verzeichnis 
stellen.

5)
Ein Tool für das Editieren (Möglichkeit für Time-Stretch unerlässlich; z. Bsp. MAGIX) von 'WAVE'-
Files starten, die entsprechenden Samples auf die entsprechende BPM stretchen (ohne Tonhöhenänderung) 
und danach unter einem der 70 bestehenden Sample-Namen ins Mix-Verzeichnis speichern.

6)
Wird MAGIX-Music Maker verwendet, so ist es am besten, wenn man zuerst das Sample auswählt, 
in einen Record lädt, die PBM des Arrangements einstellt, mit der 'Time-Stretching'-Funktion des 
Samples auf die gewünschte BPM bringt und anschl. das Arrengement (enthält ja nur 1 Sample) dann 
als entsprechendes 'WAVE'-File in den Mix exportiert. Vor dem Export muss unbedingt der 'Ende'-Marker 
auf dem Ende des Samples stehen, da sonst die Byte-Länge nicht stimmt.

7)
Engine starten, den DJ in der DJ-Area entsprechend einstellen und los geht's mit dem Mix. 

Hinweise

Wenn nicht alle 70 Samples durch eigene ersetzt werden, ist dies unproblematisch, da ja die restlichen 
unangetasteten Samples so oder so zum Mix passen (Originale). Will man sie dennoch ausschalten, 
so müssen diese durch ungültige ersetzt werden. Z. Bsp. durch welche mit Byte-Längen, die sehr 
klein sind, da die Engine solche nicht verarbeiten kann (z. Bsp.1 Byte) und sie dadurch automatisch ignoriert 
bzw. nicht in den Mix integriert.

Technische Spezifikationen

Es stehen max. 12 Spuren (Segmente) zur Verfügung. Eine Spur = max. 1 Sample. Folgedessen 
können maximal 4 Records auf den Segmenten belegt werden (4 Records a 3 Samples) oder eben 
max. 12 einzelnen Samples.

Es gibt max. 7 Typen von Samples zu je max. 9 Samples und 1 Typ (Voice) zu max. 7 Samples. 
Dabei müssen mindestens immer alle 70 Samples namentlich vorhanden sein. Es sind dies folgende:

Sample-Typen

Sample-Filenamen

Bass-Loop

BASS01.....09.WAV

Bass-Drum-Loop

BD01.....09.WAV

Geräusch, Klang, Instrument, Sphäre, Effekt etc.

FX01.....09.WAV

Begleitung, Melodien

Line01.....09.WAV

Non Stop Loop; Mischung von z. Bsp. Bass mit Perc etc.

Loop01.....09.WAV

Melodie z. Bsp. Synthesizer etc.

Pad01.....09.WAV

Schlagzeug (Percusion)

Perc01.....09.WAV

Gesang, Sprache, Vocoder etc.

Vocal01.....07.WAV

Beachten:

Sample-Namen (Datei-Namen) dürfen niemals geändert werden, da die Engine diese fest zugeordnet hat.

Die Loops sollten in ihrer Grösse (Byte-Anzahl) stimmen, da sie sonst nicht lückenlos abgespielt/gemixt 
werden. Der autom. Mix in der Engine wird immer über alle 12 Samples/Segmente generiert, ausser der 
autom. DJ, dieser bedient nur die ersten 8 Samples/Segmente. Demzufolge muss die Anzahl Bytes eines 
Samples immer nur ein genauer Teil oder genaue Teile der Länge sein. Also sollten nur Sample-Byte-Längen 
von 1/8tel, 2/8tel bis 8/8tel bei Loop-Orientierten Samples verwendet werden. Der Grund liegt 
logischerweise in der Synchronisation. Loops werden ja üblicherweise wiederholt nacheinander abgespielt 
(geloopt), da sonst ja im Takt Unregelmässigkeiten auftreten würden.

Empfehlung: Beste Resultate werden erzielt, indem die max. Byte-Anzahl (Grösse einer *.WAV-Datei) 
eines Original-Sample aus dem entsprechenden Style nicht abweicht, durch 8 Teilbar oder aber ein 
Vielfaches davon ist.

Records (= 3 zusammengehörende Samples) werden von der Engine wie folgt gebildet: 

 

Kombinations-Varianten

Records
(Styles)

Sample-Filenamen

1. Sample

Sample-Filenamen

2. Sample

Sample-Filenamens

3. Sample

MED1

Loop01...09.WAV

Bd01...09.WAV

Bass01...09

MED2

Loop01...09.WAV

Bass01...09.WAV

Pad01...09

AMB1

Pad01...09.WAV

Line01...09.WAV

Fx01...09

AMB2

Pad01...09.WAV

Line01...09.WAV

Perc01...09

WEIRD1

Loop01...09.WAV

Fx01...09.WAV

Line01...09

WEIRD2

Loop01...09.WAV

Fx01...09.WAV

Bass01...09

PERC1

Loop01...09.WAV

Perc01...09.WAV

Bd01...09

PERC2

Loop01...09.WAV

Bd01...09.WAV

Bd01...09

Aus den Samples 1. bis 3. wird immer  jeweils ein Sample (xxxx01.....09) ausgewählt und entsprechend 
dann auch auf die 3 Segmente abgelegt (ab dem Segment, wo die Maus losgelassen wird im 
Uhrzeigersinn). Also für jedes der 3 Segmente eines dieser Samples.  
Je nach dem, wieviele Samples/Segmente (1-12) aktiv/belegt sind, werden diese zufällig z. Bsp. bei 
'SHAKE MIX' ausgewählt und neu zugemischt. 

Arbeitsweise und Wissenswertes über die Engine

Die Engine generiert immer aus den min. 70 möglichen Samples (Sound Library) Kombinationen für das 
automatische Abspielen eines Mixes. Dies reicht ja normalerweise auch bestens dafür aus. Also ich hab noch 
nie einen Mix gesehen, der so viele verschiedene Samples benützt, wenn ich mir so an dieser Stelle diese 
Bemerkung erlauben darf. 
Interessant ist noch, dass max. 99 zusätzliche Samples importiert (Sound Library, Import Loop) werden können. 
Diese müssen aber im selben Style-Verzeichnis abgelegt sein. Am besten mit Namen USER01........wav bis 
USER99....wav. Aber auch diese müssen den Konventionen entsprechen wie oben beschrieben. Dabei muss 
noch erwähnt werden, dass diese nur temporär zur Verfügung stehen, da sie nämlich bei Neustart der 
Engine nicht mehr in der Sound-Library auftauchen, obwohl sie gespeichert sind im Style-Verzeichnis. 
Also sind diese nur innerhalb einer Session verwendbar. Auch wenn sie in einem Mix gespeichert wurden, 
werden sie nicht mehr automatisch importiert, warum auch immer!? Sie müssen also jedes mal erneut und in der 
richtigen Reihenfolge (zuerst USER01......wav, dann USER02........wav etc.) importiert werden. 

Template für die Dokumentation eines Mix-Sets

Mix-Setname: z. Bsp. 'Mein DJ Mix'
BPM: z. BSP. 123
Record-Name: z. Bsp. 'AMB3'

BASS 01:
BASS 02:
BASS 03:
BASS 04:
BASS 05:
BASS 06:
BASS 07:
BASS 08:
BASS 09:

BD 01:
BD 02:
BD 03:
BD 04:
BD 05:
BD 06:
BD 07:
BD 08:
BD 09:

FX 01:
FX 02:
FX 03:
FX 04:
FX 05:
FX 06:
FX 07:
FX 08:
FX 09:

LINE 01:
LINE 02:
LINE 03:
LINE 04:
LINE 05:
LINE 06:
LINE 07:
LINE 08:
LINE 09:

LOOP 01:
LOOP 02:
LOOP 03:
LOOP 04:
LOOP 05:
LOOP 06:
LOOP 07:
LOOP 08:
LOOP 09:

PAD 01:
PAD 02:
PAD 03:
PAD 04:
PAD 05:
PAD 06:
PAD 07:
PAD 08:
PAD 09:

PERC 01:
PERC 02:
PERC 03:
PERC 04:
PERC 05:
PERC 06:
PERC 07:
PERC 08:
PERC 09:

VOCAL 01:
VOCAL 02:
VOCAL 03:
VOCAL 04:
VOCAL 05:
VOCAL 06:
VOCAL 07:

USER 01:
USER 02: 

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